Bloch, Friedrich Wilhelm

Deportationsliste. Quelle: United States Holocaust Memorial Museum

Biografische Daten

Vorname & Name

Friedrich Wilhelm Bloch

Beruf

Kaufmann

Geburtsdatum

2. August 1888

Geburtsort

Emmendingen

Wohnort

Emmendingen

Straße in Emmendingen

2. August 1888 bis 1. Januar 1914: Wilhelmstr. 10; 1. Januar 1914 bis 6. April 1938: Moltkestr. 21. Umzug nach Freiburg.

Weitere Wohnorte

6. April 1939 Freiburg: Adolf-Hitler-Str. 85 und Röderstr. 7

KZ-Schutzhaft

11. November 1938 bis 20. Dezember 1938 Dachau

Deportations Datum

22. Oktober 1940 Gurs

Deportiert aus

Freiburg

Durchgangslager

Drancy, Deportationsdatum: 10. August 1942, RSHA-Transport 17

Deportationsort

Auschwitz

Todesdatum

12. August 1942 - Ankunft des RSHA-Transports 17 in Auschwitz-Birkenau

Todesort

Auschwitz-Birkenau

Bemerkungen

Friedrich Wilhelm Bloch ist der zweite von sechs Söhnen des Zigarrenfabrikanten Max Bloch und seiner Frau Johanna, die beide vor der Machtergreifung gestorben waren. Er war unverheiratet. Von den sechs Söhnen starb Hans Albert noch im Geburtsjahr. Das Leben von Richard, dem Ältesten, endete wie das von Friedrich Wilhelm in Auschwitz. Siegfried genannt Fritz Bloch kehrte nach Emmendingen zurück und starb dort 1975. Erich Otto Bloch gelang mit seiner Familie die Flucht in die Schweiz, wo er 1943 starb. Der jüngste, Walter Eugen Bloch, hielt sich in Frankreich versteckt und war nach dem Krieg Bürgermeister von Saarlouis. Er starb 1975.

Gedruckte Quellen:
Le Mémorial de la déportation des juifs de France, Béate et Serge Klarsfeld, Paris 1978

Archivquellen:
"Verzeichnis der am 22. Oktober 1940 aus Baden ausgewiesenen Juden" (Freiburg), erstellt vom "Generalbevollmächtigten für das Jüdische Vermögen in Baden", Karlsruhe 1940/41; Digitalisat: Badische Landesbibliothek, Karlsruhe: https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/content/titleinfo/1079922Meldekarte Stadtarchiv Emmendingen; Datenblatt Stadtarchiv Freiburg; KZ Gedenkstätte Dachau; Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939; Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945; Bundesarchiv Berlin Gedenkbuch; Yad Vashem; United States Holocaust Memorial Museum: Names from French deportation lists research project; Getippte Liste Stadtarchiv Emmendingen

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