Ein Team aus Ehrenamtlichen des Jüdischen Museums Emmendingen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schicksale der Jüdinnen und Juden zu recherchieren, die in Emmendingen geboren wurden und/oder nach der Machtergreifung am 30. Januar 1933 in Emmendingen gelebt haben.

Ihre Schicksale werden in diesem Online-Gedenkbuch sukzessive dargestellt, in kürzeren oder längeren Texten, je nach Datenlage.

Im Unterschied zu vielen anderen Gedenkbüchern wollen wir nicht nur derjenigen gedenken, die in Lagern starben oder ermordet wurden, sondern auch der Überlebenden, denn auch sie sind Opfer des Nationalsozialismus.

Weil sich 2020 die Deportation der südwestdeutschen Jüdinnen und Juden nach Gurs am 22. Oktober 1940 zum 80. Mal jährt, beginnen wir unser Gedenkbuch mit den Daten der nach Gurs deportierten Menschen, ergänzen nach und nach die Lebensgeschichten und erweitern das Gedenkbuch schließlich auf den gesamten Personenkreis, der gut 550 Menschen umfasst.

Deportation jüdischer Bürgerinnen und Bürger ins Camp de Gurs: Zur Übersicht